Musik-Therapie  und  Autogenes Training

 

Ups! Vielleicht haben Sie jetzt das Gefühl: "Das will ja gar nicht hierhin passen?!"

Ich meine: "Das tut es." Musik und Unterhaltung in jeder Form setzen Emotionen und Gefühle frei. Davon bin ich zutiefst überzeugt und erlebe es immer wieder, wenn ich Musik für und mit Menschen mache.

 

Musik bringt zum Ausdruck,

was sich nicht in Worte fassen lässt....und doch nicht still bleiben kann.

                                                                                          (Victor Maria Hugo)

 

Für mich als Musik-Therapeutin (a.d.Hk) steht die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit meinen Klienten im Vordergrund. Gemeinsam gehen wir ein Stück des Lebensweges - frei von Beeinflussungen und Wertungen.

 

Zur Musik-Therapie

 

In der Musik-Therapie (MT) wird die Musik gezielt zur Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung der seelischen, körperlichen und geistigen Gesundheit eingesetzt. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Klient selbst ein Instrument spielen kann, wichtig ist nur, dass der Klient Musik mag.

Mit Klängen, Rhythmen und Melodien wird der direkte Zugang zum Menschen und zu seinen Gefühlen und Emotionen geschaffen. Unausgesprochenes und Unaussprech-liches, Verhaltensweisen und Kommunikationsmuster werden hörbar, erlebbar und fühlbar und so einer Bearbeitung zugänglich.

Die MT kann sowohl in Einzel- als auch in Gruppensituationen eingesetzt werden.

 

Musik-Therapie kann insbesondere

  • körperliche und seelische Entspannung fördern,
  • die Motorik und die Sensomotorik verbessern,
  • Aufmerksamkeit und Konzentrationsstörungen verbessern,
  • das Gedächtnis trainieren,
  • Ressourcen stärken und Fähigkeiten aktivieren,
  • Angst und Unsicherheiten verringern,
  • sozial-emotionales Verhalten stärken,
  • die Selbst- und Fremdwahrnehmung fördern,
  • das Selbstwertempfinden stärken und das Selbstbild positiv beeinflussen,
  • Begeisterungsfähigkeit fördern und Erfolgserlebnisse erzielen,
  • Kontaktfähigkeit fördern, ganz besonders die nonverbale Kommunikation,
  • Beziehungserfahrungen bieten,
  • einen wertungsfreien, leistungsfreien Erfahrungs- und Spielraum öffnen.

Musik-Therapie kann sowohl rezeptiv als auch aktiv durchgeführt werden.

Beide Formen der MT können jederzeit miteinander kombiniert werden.

 

Rezeptive Musik-Therapie

Bei der rezeptiven MT setzt der Musik- Therapeut selbst Instrumente, Lieder oder auch Musik von einem Tonträger ein, um Zugang zu seinem Klienten zu finden.

Eine besonders tiefe Entspannung erreiche ich bei meinen Klienten durch den

Einsatz von sogenannten Oberton-Instrumenten.

Zu den Oberton-Instrumenten zählen u.a das Monochord und Klangschalen.

Diese Instrumente entfalten ihre wohltuende Wirkung über die Vervielfältigung von Grundfrequenzen, die vom menschlichen Ohr als angenehmes Klangbild empfunden werden und deren Schwingungen sich im menschlichen Körper bis in die kleinsten Zellen verbreiten.

 

Aktive Musik-Therapie

Bei der aktiven MT ist der Klient selbst durch aktives "Spielen" bzw. "Improvisieren"

auf Instrumenten oder durch den Einsatz körpereigener Instrumente (z. B. Stimme) beteiligt.


Über besondere Erfahrungen verfüge ich im Bereich der Demenzerkrankung.

Hören Sie hierzu mein "Trostlied".


 

Zum Autogenen Training

 

Neben der Musik-Therapie biete ich Autogenes Training (AT) nach J.H. Schultz an. Das AT ist das bisher erfolgreichste Verfahren eigenverantwortlicher Entspannung.

 

Das Autogene Training ist eine Methode, durch die sich geübte Personen zu jeder Zeit und an jedem Ort in einen Zustand der vertieften Wahrnehmung des eigenen Körpers versetzen können. Mithilfe einfacher Formeln kann bewusst und willentlich eine Tiefenentspannung des gesamten Organismus herbeigeführt werden.

Die Formeln sind stufenweise erlernbar.

 

Autogenes Training hat sich insbesondere bewährt

  • bei Schlafstörungen
  • bei Spannungsschmerzen
  • im Umgang mit Prüfungsängsten
  • bei der Bewältigung von Stress und Unruhezuständen
  • bei der Erlangung einer positiven Selbstwahrnehmung

 

MEIN Weg zur Musik-Therapie und zum Autogenen Training

Musik begleitet mich seit meiner Kindheit und war immer ein wichtiger Bestandteil meines Lebens. Musik machen und hören war für mich immer selbstverständlich. Im Jahr 2008 erkrankte ich schwer und plötzlich war alles, was bisher immer leicht und selbstverständlich erschienen war, eben nicht mehr leicht und selbstverständlich. Während eines Reha-Aufenthaltes erlebte ich dann zum ersten Mal bewusst die heilende Wirkung von Musik und begann, mich mit dem Aspekt des Wirkens von Klängen und Rhythmen auf den menschlichen Körper und das Gehirn zu beschäftigen.

 

Im Jahr 2012 entschloss ich mich dann, am Institutut für Entspannungstechniken (IEK) in Braunschweig eine Ausbildung zur "Musik-Therapeutin außerhalb der Heilkunde" (a.d.Hk.)  zu absolvieren. Im Rahmen dieser Ausbildung erlangte ich außerdem die Qualifikation zur "Seminarleiterin für Autogenes Training".

 

Seitdem bin ich mit großer Freude und Engagement auf diesem Gebiet tätig.

Für Einzelpersonen und Gruppen biete ich an:

  • Autogenes Training
  • Entspannungsübungen
  • Traumreisen / Klangreisen     

 sowie Seminare zu folgenden Themen:

  • Körpersprache und Teambildung
  • Stressmanagement
  • Zeitmanagement
  • Besser lernen - Lernen mit allen Sinnen
  • Erfolgreich im Beruf - Tipps und Abregungen
  • Die persönlichen Stärken finden
 Klangschalen  (Oberton-Instrumente)
Klangschalen (Oberton-Instrumente)
Musik-Therapie und AT, Ursula-Margarete Bloß
Monochord (Obertoninstrument)

Wenn Sie mögen, können Sie sich an dieser Stelle mit einem Klick auf den Weg zu einer praktischen Entspannungsübung machen.

Musik-Therapie und AT, Ursula-Margarete Bloß
Zur Praxisübung Entspannung